An dieser Stelle veröffentlicht der Kirchenvorstand (KV) in Auszügen aktuelle Informationen aus den letzten Sitzungen.
Aus der Sitzung vom 01.04.2026
Themen der KV-Sitzung:
- Das Thema unseres Jahresthemenplanes waren die Berichte über die Arbeit der Mitarbeiter des Gemeindebüros, von Frau Kühne und Herrn Findel, sowie unseres Küsters und Hausmeisters Herrn Dose.
- Herr Findel hob die gute Einarbeitung von und Zusammenarbeit mit Frau Kühne hervor. Das Arbeitsaufkommen ist ausfüllend und umfangreich. Die gute Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Pfarramtsleiterin und mit dem KV-Vorsitzenden ist dabei sehr hilfreich.
- Frau Kühne fühlt sich durch Arbeitgeber gehört und gesehen – auch was ihre Eigeninitiative und ihr Mitdenken betrifft. Die Funktionalität des Büros wird bzgl. des Zusammenspiels des WLAN-Zugangs mit der Software von Landeskirche und Regionalkirchenamt leider häufig stark behindert. Der KV sagt Unterstützung bei der Lösung der Probleme zu, ggfs. auch durch Investitionen. Ansonsten ist die Hardware-Ausstattung sehr gut. Die Zusammenarbeit mit den Verwaltungsangestellten der Schwester-KG mit dem Ziel der Errichtung einer gemeinsamen Verwaltung wird zielstrebig entwickelt und allerseits sehr bereitwillig vorangetrieben. Zurzeit steht die reibungslose gemeinsame Nutzung der Verwaltungssoftware im Fokus. Dabei werden die Kontakte zur auf diesem Gebiet bereits weiterentwickelten Verwaltung der KG im Leipziger Süden für den Erfahrungsaustausch genutzt.
- Anschließend berichtete Herr Dose über seine sehr umfangreiche Arbeit als Küster und Hausmeister, die er auch mit Zahlen belegte:
2025: 60 GoDi mit durchschnittlich 157 Besuchern, 15x Abendmahl, 13x GoDi im Gemeindehaus; Materialien zwischen den Kirchen hin- und hertransportieren; 4x Podeste aufgebaut für Konzerte. Der Arbeitsalltag ist sehr kleinteilig mit vielen Reparaturen, Aufräumen und Ordnung halten, Vor- und Nachbereitung von Veranstaltungen, Laubharken, Reparatur von Spielzeugen in den Kindergärten…
Hervorzuheben ist seine Arbeit bei der Koordination der Arbeit von Ableistenden von Sozialstunden (Termin- und Arbeitsabsprachen, Kontrolle), die er auch fortsetzen möchte.
- Frau Kühne, Herrn Findel und Herrn Dose wurde ausdrücklich für ihre engagierte Arbeit gedankt. Der KV hat die Gelegenheit genutzt, die hohe Wertschätzung und den Dank der Gemeinde zum Ausdruck zu bringen! Es sei hier hervorgehoben, dass Herr Dose im Ehrenamt auch den Vorsitz im zeitlich aufwändigen und sachlich anspruchsvollen und vielfältigen Bauausschuss übernommen hat.
- Christiane Findel und Daniel Klabunde haben sich als Nachrücke-Kandidaten für 2 vakante Stellen im Kirchenvorstand beworben und vorgestellt. Hier nur kurz:
Frau Findel ist Musikschullehrerin und in der Gemeinde langjährig sehr aktiv – u. a. in der Sanierungsgruppe Michaeliskirche und im Chor.
Herr Klabunde ist von Beruf Großhandelskaufmann und in der Gemeinde bestens bekannt als engagierter Vertreter unseres Küsters sowie als Abendmahls- und Veranstaltungshelfer.
- Pfarramtsleitende und Strukturausschuss des Kirchenbezirks Leipzig haben gemeinsam beraten – Hauptgründe: Stärkere Verluste an Mitgliedern und Finanzen als bisher erwartet, Umsetzung anstehender Kürzungsrunden sind zu Januar 2027 oder Januar 2028 zu erwarten. Damit verbunden ist die Notwendigkeit der Neugründung größerer Struktureinheiten oder der Zusammenarbeit über die Grenzen einzelner Regionen hinaus. Unsere Region I (Michaelis-Friedens und Sophien) ist schon seit mehreren Monaten in Gesprächen mit Region 2 (Eutritzsch, Gohlis-VersöhnungsKG, Schönefeld, Thekla-Plaußig, Wiederitzsch-Podelwitz, Mockau, Taucha) zu möglichen Kooperationen. Es wird als sinnvoll erachtet, ein klares Votum zum beabsichtigten späteren Zusammenschluss mit Region 2 gegenüber der Gemeinde einerseits und der Landeskirche andererseits zu kommunizieren.
Beschlüsse:
Der KV beschließt,
- – Christiane Findel und Daniel Klabunde mit sofortiger Wirkung auf je eine im Februar bzw. im März 2026 vakant gewordene Stelle im Kirchenvorstand zu berufen.
- – Personalangelegenheiten im MichaelisKinderGarten.
- – den Abschluss der Baumaßnahme „Brandschutzertüchtigung Kindergarten Elsbethstift mit Ausgaben in Höhe von 229 T€.
- – einen kirchlichen Bauantrag für den 2. Bauabschnitt Innensanierung der Michaeliskirche mit einer Gesamthöhe von 695.000.– €. Dazu werden Fördermittel bei Bund und Land sowie eine Sonderzuweisung bei der Landeskirche beantragt. Die beizubringenden Eigenmittel der Gemeinde in Höhe von 173.750 € werden aus den Gebäuderücklagen der MiKi (in Summe 83.000 €) und aus dem Spendenkonto für die Sanierung der MiKi (90.750 €) entnommen. (Die Neufassung des Beschlusses gegenüber Januar 26 wurde notwendig, weil das LKA von der Gemeinde eine Beteiligung von mindestens 25 % der Projektkosten fordert, d. h. Aufstockung des Eigenanteils von 120 T€ auf 173.750 €.)
- Der KV stimmt der Erledigungsanzeige an das Landeskirchenamt für die 3. Pfarrstelle des Schwesterkirchverhältnisses mit der Sophien-KG (Wechsel von Pfrin. Deeg auf die 1. Pfarrstelle) und dem Ausschreibungstext für die 3. Pfarrstelle in der vorgelegten Form zu.
- – zur KV-Wahl 2026:
- Die Wahl findet in unserer Gemeinde am 20.09.2026 von 11 Uhr – 16 Uhr in der Michaeliskirche statt.
- Die Wählerliste wird vor ihrer Auslage final überprüft und anschließend laufend aktualisiert. Die Auslage findet vom 14.06.-05.07.26 im Gemeindebüro zu den üblichen Öffnungszeiten statt. Grundlage für die Wählerliste ist das überprüfte und aktualisierte Kirchgemeindegliederverzeichnis.
- Es wird ein Wahlausschuss eingesetzt.
Infos
- Aus Anlass der im Herbst zu erwartenden Beschlüsse der Landessynode zum Prozess „Kirche im Wandel“ hat der KV eine Sondersitzung für den 22. April angesetzt, um sich mit der Thematik des anstehenden grundlegenden Strukturwandels in der sächsischen Landeskirche ausführlich zu beschäftigen. Interessierte Gemeindeglieder finden die Informationen über die Diskussion in der Landessynode hier: https://engagiert.evlks.de/landeskirche/landessynode/28-landessynode-berichterstattung-vorlagen-und-beschluesse/28-landessynode-sondersynode-2026
- Die Betreiber der Lichtshow Enlightenment haben sich leider dagegen entschieden, im Dez. 26 / Jan. 27 in der FriKi eine Show anzubieten.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 04.03.2026
Themen der KV-Sitzung
Gemeinsame Sitzung:
- Im ersten Teil unserer Sitzung haben wir gemeinsam mit dem Sophien-KV im Gemeindehaus in Wahren getagt:
- Pfarrerin Deeg informierte beide Kirchenvorstände darüber, dass es mittlerweile konkretes Interesse an unserer 3. Pfarrstelle als 50-%-Stelle gibt. Die Kirchenvorstände haben sich darauf verständigt, diese Stelle bis zum Sommer als halbe Stelle bei Michaelis-Friedens auszuschreiben. Zur Vorbereitung dessen wird zeitnah die Erledigungsanzeige bezüglich der frei gewordenen 3. Pfarrstelle über die Superintendentur an das Landeskirchenamt geschickt.
- Pfarrer Dr. Hein berichtete darüber, dass es für die ausgeschriebene Gemeindepädagogik-Stelle bei Sophien eine aussichtsreiche Bewerbung gibt. Darüber hinaus gibt es zwei Bewerbungen für Vertretungsdienste auf Honorarbasis. Es wird eine Gruppe mit dem Bewerbungsverfahren beauftragt. Beide KV stimmten dem zu.
- Beide KV wurden davon in Kenntnis gesetzt, dass der Endbericht der AG „Kirche im Wandel“ vorgelegt, veröffentlicht und zur ersten Diskussion an eine 6.-7. März stattfindende Landes-Sondersynode übergeben wird. Dieser Bericht ist öffentlich und abrufbar unter https://kirche-im-Wandel.org
- Unser KV hat den Sophien-KV für einen gemeinsamen Abend zum besseren Kennenlernen unserer Gemeinde und zum gemeinsamen Grillen im Gemeindegarten im Juni eingeladen.
Sitzung Michaelis-Friedens:
- Almut Grabner hat aufgrund ihrer Elternzeit ihr Mandat als KV-Mitglied zur Verfügung gestellt. Damit sind jetzt 2 Stellen unbesetzt. Der KV hat sich darauf verständigt, auf diese freien Stellen zur nächsten KV-Sitzung möglichst 2 Kandidat*innen für die laufende Legislatur nachzuberufen, um die Beschlussfähigkeit bei den kommenden Sitzungen sowie die Ausschussarbeit zu gewährleisten.
- Unsere Gemeinde wird in Dankbarkeit zum Andenken an Johannes Spenn im Rahmen der Aktion Baumstarke Stadt die Patenschaft für einen neugepflanzten Baum in unserem Gemeindegebiet an der Kreuzung Cöthner / Lindenthaler Straße übernehmen.
- Der Abschlussbericht der AG „Kirche im Wandel“ wurde sehr kontrovers diskutiert. Seitens der AG wurde darauf hingewiesen, dass der Prozess als ergebnisoffene Diskussion ohne abgeschlossene Beschlussfassung auf der Sondersynode am 06. und 07.03.2026 zu verstehen ist. Diese Aussage stößt im KV auf Skepsis. Deshalb wurde vom KV der Entschluss gefasst, die Leipziger Synodalen vor Beginn der Sondersynode noch einmal nachdrücklich auf unsere Stellungnahme zum Zwischenbericht im August 2025 aufmerksam zu machen, unsere gesetzten Schwerpunkte noch einmal zu benennen und unsere Zweifel zum Ausdruck zu bringen, ob die vielen Stellungnahmen aus den Gemeinden der Landeskirche gebührend berücksichtigt wurden.
- Die Zukunft des Instagram-Teams ist auch nach der Verabschiedung von Vikarin Eva Hohmuth durch ihre Initiative personell abgesichert. Dafür und für ihre sonstige engagierte, vielseitige und erfolgreiche Arbeit in der Gemeinde sind wir ihr sehr dankbar.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand der Michaelis-Friedens-KG beschließt:
- – die Ausgangskollekte am 23.08.2026 dem Diakoniefond zu widmen.
- – Matthias Weidel als Nachfolger für Johannes Spenn zum Mitglied der Kirchenbezirkssynode zu wählen.
Infos
- Die Ergebnisse der Sondersynode zur Diskussion zum Abschlussbericht der AG „Kirche im Wandel“ sind über die Website der Landeskirche abrufbar.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 04.02.2026
Themen der KV-Sitzung
- Zu Beginn haben wir mit großer Betroffenheit unseres verstorbenen langjährigen KV-Mitglieds Johannes Spenn gedacht. Er hat im KV als Organisator und Ideengeber einer Vielzahl von Gemeindeveranstaltungen sowie als Leiter des Diakonieausschusses eine große Lücke hinterlassen. Wir behalten ihn in guter und sehr dankbarer Erinnerung.
- Im Rahmen unseres Jahresthemenplanes berichtete Pfrn. Maria Bartels zunächst über die Seniorenarbeit. Für sie steht die Arbeit in den Seniorenheimen an erster Stelle. Viele Kontakte zu den Heimen erfolgen über Trauerfeiern. Im Gemeindehaus finden wöchentlich der Spieletreff (eigentlich nicht nur für Senioren, Mitspieler*innen gesucht) und der „Kompetenzkurs Musik und Bewegung“ statt (15 – 20). Das Ehepaar Doerffel, dem dafür großer Dank gilt, organisiert einmal im Monat den „Fröhlichen Seniorenkreis“, der sehr rege besucht wird (ca. 20 Teilnehmer*innen), meist mit einer/m Vortragenden zu Kultur, Reisen, Gemeindearbeit oder sonstigen interessierenden Themen sowie einer Tasse Kaffee und etwas Gebäck. Ein letzter Höhepunkt des vergangenen Jahres war die Seniorenweihnachtsfeier.
- Adelheid Rentsch berichtete über die Diakonische Arbeit. Der Besuchsdienst wird – gemessen an der Resonanz und den Rückmeldungen von den Begegnungen – sehr gut angenommen. Hier wäre Verstärkung und Verjüngung wünschenswert (gegenwärtig ca. 15 Personen). Ein diakonischer Gottesdienst wurde vorbereitet. Zum Johannisfest wurde im vorigen Jahr wieder der Teekeller eingeladen. Zur Arbeit mit Migrant*innen im Nordkaffee im Gebäude der Methodisten-Gemeinde wird enger Kontakt gehalten.
- Es erfolgte eine kontroverse Aussprache zur Initiative „Kirche von unten“, die sich kritisch mit dem Entwurf der AG „Kirche im Wandel“ der Landessynode auseinandersetzt und zur Unterschrift unter eine Petition aufruft. Dem überwiegenden Teil des KV erscheint diese Initiative als zu wenig konstruktiv und ihre Kritik als zu holzschnittartig. Eine Minderheit vertritt die Meinung, dass sie jedoch nicht unbedingt den Anspruch erfüllen muss, letztgültig durchdacht und reflektiert zu sein, sondern dass sie ihren Hauptzweck, den Diskurs am Leben zu erhalten und der kritischen Basis eine kraftvolle Stimme zu geben, gut erfüllt. Sie thematisiert das Gefühl der fehlenden Wahrnehmung und Wertschätzung der eingesandten Diskussionsbeiträge. Unser KV überlässt seinen Mitgliedern die Positionierung dazu eigenverantwortlich.
- Der kirchliche Bauantrag zum 2. Bauabschnitt der Innensanierung der Michaeliskirche wurde nicht beschlossen, da die Landeskirche auf einem Eigenanteil unserer Gemeinde von 25 % der Projektkosten – das sind 174.000 € – besteht. Das ist ohne erneute Diskussion im Finanzausschuss und im KV zur Prioritätensetzung beim Finanzmitteleinsatz nicht zu verantworten.
- Der KV beschließt, die energetische Sanierung des Gemeindehauses ohne Fördermittel durchzuführen, da aus Sicht des Bauausschusses die Anforderungen des FM-Gebers teils überzogen, teils im konkreten Falle nicht passfähig sind und die zusätzlichen Kosten die Fördermittel weit übersteigen würden. Alternative: Ausführung ohne Förderung lediglich in der gesetzlich geforderten Ausführung. Der Bauausschuss wird die konkreten Zahlen vorlegen.
Beschlüsse:
Der KV beschließt,
- – den Abschluss des Bauhaushaltes „Lieblingsplätze – behindertengerechtes WC in der Michaeliskirche“ mit einem Defizit in Höhe von 1.750 € ab, das aus dem laufenden Haushalt ausgeglichen wird.
- – einen Betrag von 10.000 € der Rücklage „allgemeine Gemeindearbeit“ zu entnehmen und der Instandhaltungsrücklage „Glocken Michaeliskirche“ zuzuführen.
- – einen Betrag von 5.000.– € der Rücklage „allgemeine Gemeindearbeit“ zu entnehmen und der Substanzerhaltungsrücklage „Orgel Michaeliskirche“ zuzuführen.
Infos
- Die Lichtshow Enlightenment im Dez./Jan. war hinsichtlich des Besucherandranges und der Mieteinnahmen, die der Substanzerhaltungs- bzw. der Instandhaltungsrücklage der Friedenskirche zugeführt werden, ein Erfolg. Für 2026/27 wird die Fortsetzung der Zusammenarbeit avisiert.
- Für Frau Prof. Dr. Alena Michaela Buyx (Medizinethikerin) konnte für die im Januar ausgefallene Kanzelrede ein Ersatztermin gefunden werden: 12. April 2026 in der Michaeliskirche.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 07.01.2026
BericThemen der KV-Sitzung:
- Der KV hat Dr. Till Reininghaus in den Kirchenvorstand nachberufen, nachdem er ihn zu Person und Motivation befragt hat. Till Reininghaus ist 46 Jahre alt, von Beruf Musikwissenschaftler. Er ist bereits langjährig in Ev.-Luth. Gemeinden aktiv und besitzt Erfahrungen als Kirchenvorstand. Er ist in unserer Gemeinde engagiertes Mitglied des Gemeindeaufbauausschusses und unterstützt den KV bereits als Lektor, GD- und Abendmahlhelfer.
- Für die KV-Freizeit Ende Januar in Herrnhut, teils gemeinsam mit dem KV der Gemeinde in Neukirch/Lausitz und Pfarrerin St. Klumpp (vormals Vikarin in unserer Gemeinde), werden seitens einer Vorbereitungsgruppe folgende Schwerpunkte gesetzt: KV-Wahl 09/26, Erstellen von „Werbematerialien“ für die KV-Wahl, Rückblick laufende KV-Legislatur, gegenseitiges Kennenlernen mit dem KV Neukirch/Lausitz, Andachten, Kraftquellen.
- Seitens der Betreuer des Teekellers wurde der Wunsch geäußert, dass sich unsere Gemeinde über die großzügigen Geldspenden hinaus intensiver persönlich durch thematische Mitgestaltung der Zusammenkünfte einbringen könnte. Dafür sind hiermit Ideen und Beiträge von Gemeindemitgliedern angefragt.
Beschlüsse:
Der KV beschließt,
- – Till Reininghaus auf eine zum Jahresende 2025 durch den Wegzug von Florian Lange aus Leipzig frei gewordene Stelle im Kirchenvorstand nachzuberufen.
- – hinsichtlich des 2. Bauabschnittes der Innensanierung der Michaeliskirche einen kirchlichen Bauantrag für Baumaßnahmen mit einer Gesamthöhe von 695.000.– € mit folgender Finanzierung zu stellen:
Fördermittel Denkmalschutz von Bund und Land 455.280,00 €
Zuschuss der Landeskirche 120.000,00 €
Eigenmittel (Spenden, Rücklagen, Förderverein) 119.720,00 €
- das Ortsgesetz zur KV-Wahl 2026 in der vorgelegten Form.
- Der KV soll wie bisher aus den Pfarrern der Region I (z. Z. 3) und 14 ehrenamtlichen Kirchenvorständen bestehen, davon 10 zu wählenden und 4 zu berufenden.
Infos
- Die Einrichtung des barrierefreien WCs in der Michaeliskirche im Bereich neben der Ostkapelle (Fliesenlegen, Malerarbeiten, Aufarbeitung der Oberlichter, Einbau des Beckens, Einbau einer Rampe zur Überwindung der Treppenstufe im Zugang) wurde fristgemäß abgeschlossen und von den zuständigen Prüfstellen (Stadt, Behindertenverband) abgenommen. Das WC steht damit den Gottesdienst- und Veranstaltungsbesucher*innen zur Nutzung zur Verfügung.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 03.12.2025
Themen der KV-Sitzung
Gemeinsame Sitzung:
- Wir haben im ersten Teil gemeinsam mit dem Sophien-KV in unserem Gemeindehaus in Gohlis getagt:
- Beide KV hatten sich in ihrer Novembersitzung mit der Wiederbesetzung der durch die Berufung von Pfrin. Deeg freigewordene 3. Pfarrstelle im Schwesterkirchverhältnis beschäftigt und sind zu dem Schluss gekommen, die jetzt verbliebene 50-%-Stelle vorerst nicht auszuschreiben, sondern abzuwarten, bis wie angekündigt auch die 4. Pfarrstelle (gleichfalls 50 %) frei wird, um dann eine volle Stelle ausschreiben zu können. Pfrin. Bartels wurde uns für diese Übergangszeit vom Superintendenten weiterhin als Vakanzvertretung zugeteilt.
Es besteht jedoch gleichfalls Einigkeit darin, dass dieser Zustand Risiken birgt und deshalb regelmäßig zu besprechen ist. Gegebenenfalls wird das Ausschreibungsverfahren dann doch in Gang gesetzt. Es wird z. B. mehrheitlich befürwortet, eine halbe Stelle dann auszuschreiben, wenn vorab geeignete Kandidaten eruiert wurden, die eine 50% Stelle anstreben.
- Die AG Kirchenmusik unserer Region hat über zwei Treffen mit dem Kirchenmusikdirektor unseres Kirchenbezirks, Herrn Langer, berichtet. Ab 07/27 wird die B-Kantoren-Stelle in Sophien definitiv wegfallen. Eine vollständige Eigenfinanzierung der Stelle durch unsere Region I (unser Schwesterkirchverhältnis) ist nicht darstellbar. Die Arbeitsgruppe ist mit der Stelleninhaberin im Blick auf ihre berufliche Zukunft im Gespräch und entwickelt Lösungsvorschläge für eine Weiterführung der kirchenmusikalischen Arbeit. Denkbar sind Kooperationen mit Region II, selbst finanzierte kirchenmusikalische Dienste und die Übernahme von Diensten durch Ehrenamtliche. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Chor der Sophienkirchgemeinde. Auch inhaltliche Kürzungen sind mit zu bedenken.
- Wenn unsere A-Kantoren-Stelle mit dem Ruhestandseintritt von Kantor Budig im Jahr 2030 neu ausgeschrieben wird, ist eine neue Aufteilung der kirchenmusikalischen Aufgaben unumgänglich, die den Wirkungskreis dieser Stelle und weiterer kirchenmusikalisch Mitarbeitenden über die Regionengrenzen hinaus in den Blick nimmt. – Auch hierzu soll Kontakt zu Region II aufgenommen werden.
Sitzung Michaelis-Friedens:
- Der KV dankt dem ausscheidenden KV-Mitglied Dr. Florian Lange für seine stets fachkompetente, intensive und freundliche Mitarbeit im Personalausschuss, bei allen Fragestellungen rund um Elsbethstift / Stiftung und im KV und wünscht ihm das Allerbeste für seinen Umzug und den Neustart in Niedersachsen.
Um die Stelle im KV schnell wieder zu besetzen, spricht der KV Kandidaten an, die bereits Interesse für ihre Mitarbeit im neuen KV bekundet haben.
- Im Teekeller Quelle ist die Personalsituation durch eine längere Erkrankung derzeit sehr angespannt. Es gibt lediglich 2 Vertretungen mit Minijobs a 10 h. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden fangen sehr viel auf. Es wird mit der Normalisierung der Situation ab Anfang 2026 gerechnet.
- Der 1. Bauabschnitt der Innensanierung der Michaeliskirche wird planmäßig zum Jahresende bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen.
- Die Einrichtung des barrierefreien WCs in der Michaeliskirche im Bereich neben der Ostkapelle (Fliesenlegen, Malerarbeiten, Aufarbeitung der Oberlichter, Einbau des Beckens, Einbau einer Rampe zur Überwindung der Treppenstufe im Zugang) werden gleichfalls fristgemäß bis Mitte Dezember abgeschlossen.
- Die AG Politisches Abendgebet berichtete über ihr Vorhaben: Ziel ist das Schaffen eines Verständigungsortes – zuhören, nicht polarisieren, das gemeinsam Wahrgenommene vor Gott bringen, d. h. Gebet als Zielpunkt und die Möglichkeit der Interaktion an verschiedenen Stationen während der Veranstaltung. Es wurden Ideen für den Ablauf vorgestellt und ausgetauscht.
- Als mögliche Themen für die KV-Freizeit Ende Januar 2026 wurden genannt:
Werbekonzept für KV-Wahl (Flyer, „Podcast“), Rückblick auf Legislatur
Was können / wollen / müssen wir uns leisten unter den gegebenen Bedingungen und mit den schwindenden Mitteln?
Der Kirchenvorstand der Michaelis-Friedens-KG beschließt:
- die Entnahme von 7.460,00 Euro aus der Instandhaltungsrücklage Friedenskirche (Bestand: 118.322,81 €) zum Ausgleich der Kosten für eine elektronische Schließanlage für die Friedenskirche.
- die KV-Wahl in der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde vom 13.09.26 auf den 20.09.26 zu verlegen. Grund dafür sind die Vermeidung von Terminhäufungen im September und die zu erwartende höhere Wahlbeteiligung durch die Zusammenlegung mit dem Gemeindefest.
- die Durchführung der KV-Freizeit Ende Januar 2027 in Kohren-Sahlis.
- die Ausgangskollekten in den Monaten Februar bis November 2026 für die Substanzerhaltung der gemeindeeigenen, gottesdienstlich genutzten Gebäude (Michaeliskirche, Friedenskirche, Gemeindehaus) zu verwenden. Die Ausgangskollekten im Januar 2026 und im Dezember 2026 kommen dem TeeKeller Quelle zugute.
- die Kollekten der Gottesdienste vom 07.12.25, 18.01.26 und 08.03.26, in denen die letzten drei Kanzelreden der aktuellen Reihe stattfinden sollen, einem ideellen Zweck/Projekt zu widmen, welches die Kanzelredner*innen im Einvernehmen mit dem Vorbereitungsteam bestimmen können. Die für den 07.12.2025 geplante Ephoralkollekte für den Schulsozialfonds am Evangelischen Schulzentrum Leipzig wird auf den 14.12.2025 (Diakonischer Gottesdienst) verlegt.
Infos
- Der KV stellt den Abschluss des vollständig ausgeglichenen Bauhaushaltes „Sanierung Fassade / Fenster“ (Außensanierung 2021 – 2023) der Michaeliskirche fest.
- Am 09.01.26 treffen sich die Verbundausschüsse aus Region I und II zu einem vertieften Kennenlernen.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 05.11.2025
Themen der KV-Sitzung
- Laut Jahresthemenplan waren die Leiterinnen der Kindergärten, Frau Fiedler und Frau Hirse und die Gemeindepädagogin, Frau Badstübner, eigeladen, um über ihre Arbeit zu berichten.
Im MichaelisKindergarten sind zur Zeit 103 von 108 Plätzen belegt, bis 09/2026 sind aber alle Plätze vergeben. Die Bedarfsmeldungen sind jedoch in der Stadt Leipzig stark zurückgegangen, weshalb Maßnahmen zur Gewährleistung der möglichst vollständigen Auslastung ergriffen werden: Platzvergabe kurzfristiger gestalten, in der Gemeinde werben, Durchführung von 3 planmäßigen Rundgängen sowie auch von spontanen Besichtigungen, Aktualisierung der Homepage www.michaeliskindergarten.de, Verkürzung der Sommerschließzeit von 3 auf 2 Wochen, Elternbefragung, ggfs. Verträge mit flexiblen Stundenzeiten, Verbesserung der Digitalausstattung. Im Besonderen sind zu vermerken die gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat, die Kooperation mit dem Seniorenzentrum Palais Balzac und das Ballsporttraining mit RB Leipzig.
Abnehmende Kinderzahlen machen sich im Elsbethstift stärker bemerkbar. Allerdings sind von 78 Plätzen auch dort derzeit 74 belegt. Gegenmaßnahmen sind u. a. eine monatliche Schnupperstunde für interessierte Eltern, die Gestaltung eines Instagram-Accounts. Ein Nachmittagsangebot für spätarbeitende Eltern wird in Erwägung gezogen.
Die Mitarbeitenden-Situation ist in beiden Kindergärten stabil.
- Die Gemeindepädagogin Sarah Badstübner ist auch Regionalbeauftragte für Gemeindepädagogik in Region I und Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses unserer Gemeinde.
Die Zahlen in der Kinderkirche sind v. a. bei den jüngeren Jahrgängen stabil. Aufgrund der vielen Anmeldungen wurden zwei der drei Gruppen geteilt und finden 14-tägig statt. Bei den älteren Kindern ging die TN-Zahl zurück. Dies bietet die Chance für intensivere Beschäftigung mit einzelnen Themen, z.B. Krippenbau. Die Zahl der Teilnehmenden am Kindergottesdienst ist (wie fast überall in Leipzig) seit 2024 zurückgegangen (durchschnittlich 6 Kinder). Eine Studie der Uni Leipzig zu familienfreundlichen Gottesdiensten wird besprochen und berücksichtigt.
In der Jungen Gemeinde, die von Frau Georgi geführt wird, existiert derzeit eine stabile Gruppe von 14-17 Teilnehmenden.
Kinder- und Erlebnistage werden sehr gut angenommen. Kirchenführungen für Schulen werden gleichfalls sehr gut nachgefragt. Zum Martinsfest im Rosental kommen – je nach Wetter – 300 bis 1.000 (!) Teilnehmende.
2026 wird es erstmals zwei naturpädagogische Angebote für Erwachsene geben. Kirchenführungen für Schüler werden gleichfalls sehr gut nachgefragt. Zum Martinsfest im Rosental kommen – je nach Wetter – 300 bis 1.000 (!) Teilnehmende.
Für die Familienfreizeit wurde der Förderbescheid der Stadt Leipzig erteilt. Die Taufzahlen haben sich seit 2015 halbiert (entsprechend dem Trend in der Landeskirche).
- Der KV hat die Bildung einer AG zur Vorbereitung des KV-Wochenendes Ende Januar 2026 beschlossen. Der Schwerpunkt soll dabei auf konzeptioneller Arbeit liegen.
- Der 1. Bauabschnitt Innensanierung MiKi geht planmäßig zu Ende. Die Platten im östlichen Seitenschiff sind verlegt. In der Brauthalle werden die Arbeiten mit dem Fußboden links und den Arbeiten an den Türen gleichfalls abgeschlossen. Die Reinigung des Fußbodens der Gänge im Mittelschiff wird ins neue Jahr verschoben. Hier sollen keine Platten ausgetauscht werden.
Der Fördermittelantrag für den 2. Bauabschnitt muss bis 17.11.2025 gestellt werden. (Mittlerweile erfolgt, Projektvolumen 695 T€) Der kirchliche Bauantrag muss noch mit dem kirchlichen Baupfleger abgestimmt werden.
- Die Arbeiten für das barrierefreie WC zwischen Ostkapelle und Sakristei werden fristgemäß bis Ende des Jahres zu Ende geführt.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand beschließt:
- den Haushalts- und Stellenplan der Michaeliskindertagesstätte in der vom KiTa-Ausschuss aufgestellten Fassung vom 22.09.2025 festzustellen und dem Regionalkirchenamt zur Genehmigung weiterzuleiten. Der Haushalt ist bei Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 1.641.360,00 € ausgeglichen.
- einen kirchlichen Bauantrag für die Neuverlegung der Abwasserrohre vor der Südfassade der Friedenskirche zu stellen. Für die Gesamtkosten der Maßnahme sind 21.420 € eingeplant. Es wird eine Sonderzuweisung der Landeskirche über 10.000 € beantragt. Der Eigenmittelanteil in Höhe von 11.420 € wird aus der Substanzerhaltungsrücklage Friedenskirche entnommen.
- eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Übertragung von Verwaltungsaufgaben im Schwesterkirchverhältnis zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit der Sophienkirchgemeinde abzuschließen. Die Vereinbarung soll nur die Kirchgemeindeverwaltung ohne Leitung und Verwaltung (Trägerschaft) von Friedhöfen, Kindertagesstätten und sonstigen Einrichtungen beinhalten.
- Personalangelegenheiten des MichaelisKinderGartens.
Infos
- Der KV hat zur Kenntnis genommen, dass sich der Stiftsvorstand des Elsbethstifts gegen eine Überführung der Trägerschaft von der Stiftung „Ev.-Luth. Vereinigtes Theresia und Elsbethstift“ in die Trägerschaft der Ev.-Luth. Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde zum derzeitigen Zeitpunkt wegen unabwägbarer erheblicher Risiken ausgesprochen hat und beendet die Arbeit der AG Trägerschaft KiTas bis auf weiteres.
- Der KV beschließt, dem Vorschlag des Verbundausschusses zu folgen, die mit dem Wechsel von Pfrn. Deeg auf die erste Pfarrstelle freiwerdende halbe dritte Pfarrstelle (50 % VZÄ) im Einklang mit der Sophien-KG nicht sofort auszuschreiben, sondern abzuwarten, ob sie mit einer freiwerdenden Stelle in Sophien kombiniert ausgeschrieben werden kann.
- Es gibt mit der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Thallwitz-Lossatal für die Dorfkirche Falkenhain einen Abnehmer für 22 eingelagerte Kirchenbänke aus der Friedenskirche (aus Denkmalschutzgründen formal als Leihe).
- Unser KV-Mitglied Dr. Florian Lange zieht Anfang nächsten Jahres aus Leipzig weg und legt deshalb sein Mandat zu Ende Dezember 2025 nieder. Wir sind ihm für seine fachkundige und engagierte Arbeit im KV und insbesondere im Personalausschuss und im gemeinsamen Personalausschuss des Schwester-KV mit der Sophien-KG sehr dankbar. Der KV beabsichtigt, eine Nachberufung vorzunehmen.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 01.10.2025
Themen der KV-Sitzung
- Haushalt 2026: Der Haushalt wurde in zweiter Lesung beraten. Es ist mittlerweile so, dass der Haushalt nur durch Rücklagen ausgeglichen werden kann. Aufgrund der Finanzlage der sächsischen Landeskirche, die sich drastisch verschlechtert, muss mit weiter sinkenden Einnahmen gerechnet werden. Deshalb muss und wird der Kirchenvorstand demnächst darüber beraten, in welchen Arbeitsbereichen wir in unserer Gemeinde Prioritäten setzen wollen.
- Zur Stellenausschreibung der Gemeindepädagogik-Stelle in Sophien hat sich eine Gruppe bestehend aus zwei Kirchvorständen und drei Mitgliedern des Lebenskreises aus Sophien, Pfr. Hein, Pfrn. Deeg und Vik. Hohmuth mit dem Bezirkskatecheten Ekkehard Weber getroffen. In einem produktiven Treffen wurde der Ausschreibungstext erarbeitet, über den nun die beiden Kirchenvorstände entschieden haben.
- Der KV hat kurz auf das gelungene Gemeindefest zurückgeblickt.
- Es wurde ausführlich über die 2026 anstehenden KV-Wahlen beraten. Der Termin hierfür ist der 13.9.26, allerdings ist es möglich eine Verschiebung auf den 20.9.26 zu beantragen. Am 20.9.26 ist Gemeindefest und es erscheint gegenwärtig sinnvoll die Wahl dann durchzuführen, um eine höhere Beteiligung zu erreichen. Es wurde intensiv überlegt, wie und welche Menschen man ansprechen und zur Kandidatur motivieren könnte. Aus der Suptur wurde noch darüber informiert, dass sich die sächsische Landeskirche Gedanken darüber macht, wie man mit potenziell extremistischen Kandidierenden umgehen könnte. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass im Rahmen des Schutzkonzeptes bei Amtsantritt ein Führungszeugnis vorliegen muss.
- Der HH- und Stellenplan 2026 für den MichaelisKinderGarten wird vom Kita-Ausschuss am 16. Oktober besprochen und dem KV für die Sitzung Anfang November zugeleitet.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand beschließt:
- – den Haushalts- und Stellenplan für 2026 in der vom Finanzausschuss in dessen Sitzung am 22.09.2025 aufgestellten und mit dem Datum 22.09.2025 versehenen Fassung festzustellen und dem Regionalkirchenamt zur Genehmigung weiterzuleiten. Der ordentliche Haushalt der Gemeinde weist Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils 1.213.351,00 € aus und ist ausgeglichen. Hierzu beschließt der KV insbesondere: Wenn die tatsächlichen Ausgaben den Haushaltsansatz überschreiten, eine Entnahme in Höhe der Überschreitung aus der Rücklage „Heizkosten“ vorzunehmen.
- Nachdem der Kirchenvorstand der Sophiengemeinde bereits am Vortag einstimmig beschlossen hat, die dortige 0,75 VzÄ Gemeindepädagogik-Stelle (inklusive 5h Religionsunterricht) auszuschreiben, haben wir dies als anstellende Kirchgemeinde ebenfalls beschlossen.
- Einen Übertritt und drei Umgemeindungen in unsere Gemeinde.
Infos
- Stand der Kirchensanierung: Die Arbeiten in der Brauthalle sind weitgehend fertig, am Steinholzfußboden in der Ostseite wird gearbeitet. Ein behindertengerechtes WC zwischen Ostkapelle und Sakristei befindet sich im Bau. Ende November sollen alle für 2025 geplanten Arbeiten fertig sein.
- Zur Vakanzsituation gab es zur Sitzung keinen neuen Stand. Unterdessen ist aus dem Landeskirchenamt die Bestätigung eingetroffen, dass Friederike Deeg zum 1. November auf die 1. Pfarrstelle entsandt wird, sodass dann die 3. Pfarrstelle ausgeschrieben werden kann.
Eva Hohmuth
Aus der Sitzung vom 02.09.2025
Themen der KV-Sitzung
Gemeinsame Sitzung:
- Wir haben im ersten Teil wieder gemeinsam mit dem Sophien-KV im Gemeindehaus in Wahren getagt:
- Pfrn. F. Deeg hatte sich initiativ für unsere 1. Pfarrstelle beworben und wurde von der Landeskirche zur Entsendung vorgeschlagen. Die KVs hatten gemeinsam darüber zu beschließen, ob wesentliche Einwände dagegen bestehen. In der Aussprache darüber – in Abwesenheit von Pfrn. Deeg – wurde viel Zuspruch und Bestärkung geäußert. Beide KV haben einstimmig beschlossen, keine Einwände geltend zu machen und sich ausdrücklich für die Entsendung auszusprechen.
- Damit wird die 3. Pfarrstelle unseres Schwesterkirchverhältnisses frei. Nach erfolgter Entsendung von Frau Deeg ist der Prozess der Ausschreibung dafür in Gang zu setzen. Dafür ist als erstes die Erledigungsanzeige zu verfertigen, dann der Ausschreibungstext für die Veröffentlichung im Amtsblatt der Landeskirche zu formulieren.
- Für die Sophien-KG muss die frei gewordene Gemeindepädagogik-Stelle ausgeschrieben werden. Dazu ist innerhalb der Gemeinde und zwischen Gemeinde und Kirchenbezirk vorher der Stellenzuschnitt zu klären.
- Die gemeinsame AG Pfarrdienste hat berichtet: Vorerst erfolgte eine Bestandsaufnahme der Dienstaufgaben und Zeitbedarfe dafür. Wir besitzen ab jetzt anstelle 3,25 nur noch insgesamt 3,00 Pfarrstellen und es ist nicht mehr alles so wie bisher zu schaffen.
- Die gemeinsame AG Kirchenmusik wurde eingesetzt: vom Michaelis-Friedens-KV wurden Pfrn. F. Deeg und L. Prager eingesetzt. Ein weiteres engagiertes Gemeindemitglied – nicht aus dem KV – wird noch gesucht.
Sitzung Michaelis-Friedens:
- Der Finanzausschuss hat den Haushaltsentwurf 2026 vorgestellt und den kritischen Fakt benannt, dass der Entwurf nur ausgeglichen ist, weil eigentlich verpflichtende Rücklagen (z. B. für Gebäude) nicht in vollem Umfang getätigt werden. Der Spardruck ist also auch 2026 sehr hoch.
- Pfrn. Deeg und L. Prager berichteten über eine Klausurtagung des Kbz., die sich mit dem Entwurfspapier einer AG der Landessynode zu „Kirche im Wandel“ befasste. Dabei wurden der Prozess und die Arbeitsweise der Landeskirche bzw. des Landeskirchenamtes sehr kritisch reflektiert, die Notwendigkeit des Prozesses jedoch unterstrichen. Das Entwurfspapier und Stellungnahmen dazu von Kirchenvorständen und Einzelpersonen unserer Landeskirche ist über unsere Website leicht zu finden.
- Von einer Initiativgruppe unseres KV wurde gleichfalls eine Stellungnahme verfasst, die im KV diskutiert und einstimmig zum Versand an „Kirche im Wandel“ und zur Veröffentlichung auf der dortigen Website unter den Stellungnahmen freigegeben und mittlerweile eingesandt wurde.
- Das Koordinationsteam Innensanierung MiKi berichtete über den Stand der Arbeiten des 1. Bauabschnittes. Die Fußbodensanierung wird länger dauern als geplant. In der Kirche wird im September ein elektronisches Schlüsselsystem installiert. Der Fußboden des östlichen Seitenschiffes wird mit roten Steinholzplatten (analog Mittelschiff) ausgelegt und fertiggestellt. Der Fußboden des westlichen Seitenschiffes bleibt zunächst wie er ist. Der Umbau erfolgt im Zeitrahmen des nächsten Bauabschnittes. Zum blätternden Kitt der Buntglasfenster wird die Ursache gesucht.
- Es wurde die Gemeindeversammlung am 31.8. ausgewertet.
Vorgestellte Themen waren:
o 10 Jahre Michaeliskindergarten
o Sanierungsvorhaben / Bauvorhaben
o Arbeit des Gemeindeaufbauausschusses
o Rechenschaftsbericht Finanzen
o Prozess „Kirche im Wandel“
Eine Liste der Ausschussmitglieder wird in der Michaeliskirche ausgehängt – soweit Einverständnis der Ausschussmitglieder besteht.
An der Barrierefreiheit der Website wird kontinuierlich gearbeitet.
Beschlüsse
Beide Kirchenvorstände des Schwesterkirchverhältnisses der Region I beschließen einstimmig, keine Einwände gegen die Entsendung von Pfrn. Deeg auf die 1. Pfarrstelle unseres Schwesterkirchverhältnisses zu haben, sondern im Gegenteil – diese ausdrücklich zu begrüßen.
Der Kirchenvorstand der Michaelis-Friedens-KG beschließt:
- – die Schließzeit des MichaelisKinderGartens von drei auf zwei Wochen zu reduzieren.
- – eine Personalentscheidung im MichaelisKinderGarten.
Infos
- Zum PAX-Festival kamen mit etwa 5.000 Besuchern wesentlich mehr als im vorigen Jahr.
- Die Stiftergemeinschaft der Leipziger Sparkasse unterstützt mit 5.000 Euro das Novemberkonzert der Friedenskantorei und kompensiert damit die ausfallende Unterstützung der Stadt Leipzig (wegen fehlenden Haushalts), wofür wir sehr dankbar sind!
- Die Leitung des Bauausschusses hat gewechselt: Jörg Reimann gibt nach 11 Jahren die arbeitsintensive und verantwortungsvolle Leitung an Christian Dose ab. Beiden gilt unser großer Dank.
- Vikarin Eva Hohmuth hat vom 22.09.-19.10.2025 ihre Amtswochen im Rahmen des Vikariats, d. h. sie übernimmt in dieser Zeit alle Aufgaben des Pfarrdienstes und Pfrn. F.Deeg ist in dieser Zeit für die Gemeinde nicht anwesend.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 13.08.2025
Themen der KV-Sitzung
- Das Hauptthema der Sitzung war die Positionierung des KV zum Entwurfspapier einer AG der Landessynode „Kirche im Wandel – Wege gestalten für das Kommende“. Seitens einer Initiativgruppe des KV wurde der Entwurf einer Stellungnahme erstellt und allen KV-Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Die von KV- und Gemeindemitgliedern bereits eingereichten Einzelstellungnahmen waren bekannt.
- Die Diskussion war recht kontrovers, da die Sichtweise auf die Art des seitens der Landeskirche in Gang gesetzten Prozesses und seine Konsequenzen von vielen sehr kritisch, aber auch sehr unterschiedlich bewertet wird. Dabei geht es insbesondere um die sehr weitgehenden, teilweise überraschenden Vorschläge zur zukünftigen Struktur und Arbeitsweise der Landeskirche und der Gemeinden und vor allem ihrer Rechte und Selbstverwaltungskompetenzen. Die Findung einer vom KV gemeinsam getragenen Stellungnahme gestaltete sich wegen der Komplexität und der divergierenden Meinungen problematisch.
- Kritikpunkte bestehen zum Verfahren bezüglich Beteiligung der Gemeinden und des Ehrenamtes, zum geplanten kurzen Zeitstrahl bis zur Entscheidung, zu den wenigen Terminen zur gemeindeübergreifenden gemeinsamen Information und Diskussion sowie zum zentralistischen Ansatz der LK.
- Es wurde ein ganz wesentlicher Kritikpunkt herausgearbeitet, der im Entwurfspapier der AG Kirche im Wandel nicht einmal angesprochen wird: Der Verweis auf die geltende Kirchenverfassung. Im Abs II § 9 steht: „Die Kirchgemeinden verwalten sich selbst im Rahmen der kirchlichen Ordnung.“
- Dieses Recht würde den eigentlichen Gemeinden – den dann sogenannten Ortsgemeinden – weggenommen werden und an die übergeordnete Struktureinheit Kirchgemeinde, die mehrere Ortsgemeinden umfasst, und nur eine bürokratische Verwaltungseinheit darstellt, übertragen.
- Auch die Aufgaben des Kirchenvorstandes würden sehr unklar und es entstünde ein Widerspruch zu § 11: „…leitet die Gemeinde und vertritt sie im Rechtsverkehr. Er sorgt dafür, dass sie ihre Aufgaben erfüllt, ihren Verpflichtungen nachkommt und die ihr zustehenden Rechte wahrt.“
- Eine Änderung der Verfassung der EVLKS würde 2/3 Mehrheit der Synode benötigen
- Für das komplexe Thema stand in der Sitzung nicht ausreichend Zeit zur Verfügung. Die KV-Mitglieder wurden gebeten, das von der Initiativgruppe des KV vorgelegte Entwurfsdokument zu lesen, zu kommentieren, sowie Ergänzungen und Korrekturen mittels schriftlicher Zuarbeit vorzuschlagen. Termin war der 30.08.2025.
- Es wurde um aktive Suche und Ansprache geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten für die im September 2026 stattfindende KV-Wahl (Legislatur bis 2032) gebeten. An alle Gemeindemitglieder wird hiermit appelliert, ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im nächsten KV zu erwägen und sich gegebenenfalls bei Mitgliedern des amtierenden KV einschließlich Pfrn. Deeg für Rücksprachen und zur Einholung von Informationen usw. zu melden.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand beschließt:
- – folgende KV-Mitglieder in die von Sophien- und Michaelis-Friedens-KG gemeinsam eingesetzte AG zur Finanzierung der Kantorenarbeit in unserer Region I ab 07/2027 zu entsenden: Friederike Deeg, Lutz Prager.
- – die voraussichtlich nötige Entnahme von maximal 5.000 € für die Deckung des Defizits des Konzertes der Friedenskantorei am 16.11.2025 aus der Rücklage „Friedenskantorei“ (1909.92.5231.04). Die Rücklage hat einen Bestand von 12.004,51 €. Der KV ermächtigt den Finanzausschuss, eine Entnahme aus der Rücklage bis 5.000 € zu veranlassen.
Infos
- Für den abgeschlossene Haushalt 2024 ergab sich nach einer Korrektur durch die Kassenverwaltung ein höherer positiver Ertrag (aktualisiert 63.925 €). Der zusätzliche Betrag von 2.700 € wird der Rücklage für allgemeinen Gemeindebedarf zugeführt.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 02.07.2025
Themen der KV-Sitzung
- Eine paritätisch mit je vier synodalen und vier landeskirchenamtlichen Mitgliedern sowie Landesbischof Tobias Bilz besetzte Kommission hat auf Anregung der Landessynode die Aufgabe erhalten, „grundlegende kirchenleitende Eckpunkte für künftige Handlungsschritte zu erarbeiten, die für die Struktur- und Stellenplanung für den Zeitraum bis 2050 handlungsleitend sein können“. Dazu wurde ein Textentwurf „Kirche im Wandel – Wege gestalten für das Kommende“ erarbeitet und veröffentlicht (s. Schaltfläche auf der obersten Ebene unserer Website). Damit sind Gemeinden bzw. alle Mitglieder der Landeskirche aufgerufen, diesen Entwurf zu diskutieren, sich eine Meinung zu bilden und diese der Kommission zur Kenntnis zu bringen, um den Entwurf gemeinsam bis Jahresende weiterzuentwickeln. Die Zusammensetzung des Gremiums wurde kritisiert: zu viele hauptamtliche Vertreter des LKA. Zum Inhalt gehen die Meinungen des KV noch auseinander. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit und der gedrängten Tagesordnung der KV-Sitzung konnten das Pro und Kontra zum Thema nur andiskutiert werden. Der KV wird sich ab August in einer AG mit dem Entwurf befassen. Die Gemeindemitglieder sind ausdrücklich aufgerufen sich zu beteiligen. Die AG würde sich über an unsere KV-Mitglieder gerichtete Meinungsäußerungen sehr freuen.
- Der KV informierte sich über die aktuelle KiTa-Situation in Leipzig: Die Stadt hat alle Trägervereinbarungen der Kitas gekündigt. Zum 01.01.2026 wird eine neue Trägervereinbarung gebraucht. Bis dahin werden vertragslose Zeiten mit Abschlagszahlungen in Aussicht gestellt. Finanzierungsanspruch besteht für alle Kitas, die im Bedarfsplan aufgeführt sind. Das gilt auch für unsere Kitas, für die der Bedarf seitens der Stadt bis 2035 gesehen wird. Es wird gemeinsames Verhandeln der kirchlichen Träger angeraten (wie schon 2015-17 erfolgt). Es besteht nur die Möglichkeit einer Gesamtvereinbarung mit allen freien Trägern, nicht mit einzelnen. Die Beschlüsse zu weiteren Schritten der Überführung des Elsbethstiftes in die Trägerschaft unserer Gemeinde wurden aus diesem Grund zurückgestellt.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand beschließt:
- Personalentscheidungen des Michaelis-Kindergartens (Umlaufbeschluss) und der Schwesterkirchgemeinde Sophien.
- die Verlegung der auf die Kanzelreden-Gottesdienste fallenden Landeskollekten (Umlaufbeschluss).
- die aktuell mit einem Betrag von 61.224,59 € im Haushalt 2024 der Kirchgemeinde ausgewiesenen Restmittel wie folgt zu verwenden:
- Zuweisung zur Rücklage für allgemeinen Gemeindebedarf 20.724,59 €
- Zuweisung zur InstandhaltungsRL Michaeliskirche 10.000,00 €
- Zuweisung zur Rücklage Personalkosten 26.500,00 €
- Zuweisung zur Rücklage Kirchenmusik 4.000,00 €
- den seitens der LNetz GmbH als Entschädigung für die Verlegung einer Fernwärmetrasse ab 2027 vor der Friedenskirche gezahlten Betrag der Substanzerhaltungsrücklage Friedenskirche zuzuführen 16.500,00 €
- Der KV trägt die Entscheidung der AG Konzeption Gemeindepädagogik mit, den Prozess einer gemeinsamen Konzeption zwischen St. Thomas und Region I – u. a. wegen fehlender struktureller Passfähigkeit (verschiedene Regionen des Kirchenbezirks Leipzig) – vorerst zu beenden.
Infos
- Der Haushalts- und Stellenplan 2025 wurde vom LKA genehmigt.
- Frau Deeg hat sich beim LKA auf die 1. Pfarrstelle unseres Schwesterkirchverhältnisses beworben. Die Entscheidung darüber wird im Juli erwartet. Ein Gottesdienst wird als Vorstellungsgottesdienst deklariert mit anschließender Fragemöglichkeit für die Gemeinde: angedacht ist der 10.08.2025.
- Zur Vorbereitung der KV-Wahl im September 2026 sind – auch hiermit – Gemeindemitglieder anzusprechen, ob sie zur Mitarbeit bereit wären.
- Die KV-Freizeit 2026 findet am 1. Februarwochenende in Herrnhut statt, teilweise gemeinsam mit dem KV der KG Neukirch/Lausitz, an die unsere ehemalige Vikarin Frau Klumpp in ihre 1. Pfarrstelle entsandt wurde.
Christiane Kutter
Aus der Sitzung vom 04.06.2025
Themen der KV-Sitzung:
Gemeinsame Sitzung:
- Die Juni-Sitzung fand im ersten Teil wieder gemeinsam mit dem Sophien-KV im Gemeindehaus in Wahren statt.
- Am Sonntag, den 01.06.25, hatte sich der zur Entsendung für die 1. Pfarrstelle vorgeschlagene Pfarrer J. Schmiedchen im Gottesdienst vorgestellt. Im Anschluss daran fand eine sehr rege genutzte, intensive Befragung durch die Gemeinde statt. Beide KV hatten daran anschließend gleichfalls Gelegenheit, mit Pfr. Schmiedchen ins Gespräch zu kommen. Diese Befragungen wurden in der KV-Sitzung ausgewertet. Da Pfr. J. Schmiedchen seine Bewerbung aus persönlichen Gründen mittlerweile zurückgezogen hatte, war zur Entsendung kein KV-Beschluss zu fassen.
- Es wurde die Problematik der Zukunft der Kirchenmusik in unserem Schwesterkirchverhältnis erörtert, wenn die Sockelfinanzierung der in Sophien angestellten B-Kantorin ab 07/2027 entfällt. – s. Beschlüsse
- Am 15.05. fand in Meißen ein Workshop statt zur Bildung gemeinsamer Verwaltungsstrukturen von Gemeinden, die in Schwesterkirchverhältnissen bzw. Regionen verbunden sind. Er wurde von zwei KV-Mitgliedern und einer Verwaltungsmitarbeiterin besucht. Die Erkenntnisse wurden vorgestellt, diskutiert und unter Beachtung bestimmter Aspekte für sinnvoll gehalten. Der gemeinsame Verbundausschuss beider Gemeinden wird vorbereitende Schritte unternehmen und dabei die Angestellten beider Gemeindebüros in den Vorbereitungsprozess einbeziehen.
- Beide KV planen eine gemeinsame Kennenlernveranstaltung für Ende August 25, die vom Michaelis-Friedens-KV organisiert wird.
- Um die Zusammenarbeit zu stärken, wurde angeregt, an bestimmten Inhalten von Ausschusssitzungen interessierte KV-Mitglieder der jeweils anderen Schwestergemeinde zur Teilnahme an den Sitzungen einzuladen.
Sitzung Michaelis-Friedens:
- Der Finanzausschuss hat die in der Kassenverwaltung Leipzig erstellte Vorlage zum Haushaltsabschluss 2024 beraten und den KV informiert, dass der Haushalt mit einem Überschuss abgeschlossen wird. Möglichkeiten von dessen Verwendung wurden erörtert. Die genauen Zahlen können derzeit jedoch noch nicht genannt werden.
- Der GAA berichtete über die Planung des Gemeindefestes am 07.09.2025, Thema: Stimmen für den Frieden. Er beschäftigt sich außerdem innerhalb einer Initiativgruppe ergebnisoffen mit der inhaltlichen Gestaltung eines Politischen Nachtgebetes und mit der Forderung einer Aufarbeitung der Corona-Zeit vor dem Hintergrund von kritischen Rückmeldungen zum Umgang der Gemeinde mit Menschen während der Pandemie.
- Das Koordinationsteam Innensanierung MiKi berichtete über den Stand der Arbeiten des 1. Bauabschnittes und über die planerische und finanzielle Vorbereitung des 2. Bauabschnittes mit einem Projektvolumen von ca. 1,1 Mio €.
- Es wurden Möglichkeiten erörtert, wie der KV die zeitnahe Besetzung unserer 1 Pfarrstelle befördern kann.
Beschlüsse:
Beide Kirchenvorstände des Schwesterkirchverhältnisses der Region I beschließen, eine Arbeitsgruppe zur Konzeption und Finanzierung der Kantorenarbeit ab 07/2027 zu gründen.
Der Kirchenvorstand der Michaelis-Friedens-KG beschließt:
- – den aus der Erbschaft Horn erhaltenen Betrag von ca. 4.350 € dem Wunsch der Erblasserin entsprechend zu einem Drittel der Rücklage Teekeller Quelle zuzuführen, zu zwei Drittel der Rücklage Sanierung Michaeliskirche.
- – ein vorläufiges Betretungsverbot eines ehrenamtlichen Mitarbeiters der PAX Jugendkirche für die Friedenskirche und das dazugehörige Grundstück auszusprechen.
- – dem Kirchenbezirk ein ehrenamtlich sehr aktives Gemeindemitglied für die Ausbildung zur Gottesdienstleitung (Lektorenkurs) vorzuschlagen.
Infos:
- Die anteilige Vakanzvertretung der 1. Pfarrstelle durch Pfrn. Bartels wurde seitens der Landeskirche bis 12/2025 verlängert.
- Zwischen den Stadtwerken Leipzig und unserer Gemeinde wurde im Einvernehmen mit dem Grundstücksamt der Landeskirche ein Vertrag abgeschlossen, der es den Stadtwerken erlaubt, vor der Westfassade der Friedenskirche eine Fernwärmetrasse zu verlegen (ab 2027). Für diese Dienstbarkeit werden die Stadtwerke der Gemeinde einmalig 16.500 € zahlen, die der Substanzerhaltung und Instandhaltung der Friedenskirche zugeordnet werden sollen.
Lutz Prager
Aus der Sitzung vom 07.05.2025
Themen der KV-Sitzung
- Im Rahmen des Jahresthemenplanes berichteten der Leiter des Posaunenchores, Herr Ehlers, und Kantor Budig über Ihre Arbeit.
Im Posaunenchor musizieren 11 Frauen und 16 Männer. 2024 fanden 14 Auftritte in der Gemeinde und 2 Auswärtstermine statt, 2025 bisher 2 Gottesdienste und der Jahreslosungsgottesdienst. Geplant sind Johannisfest, Martinsfest, Weihnachtsmarkt Friedenskirche sowie etwa 1 Gottesdienst pro Monat. Ein Chorwochenende führt im September nach Görlitz. Das Jahresbudget in Höhe von 500 € wird für den Notenkauf genutzt.
Der Kantor arbeitet mit der kleinen und der großen Kurrende mit ca. 20 bzw. ca. 40 Sängerinnen und Sängern. Höhepunkte im Schuljahr 2023/24 waren das Kurrendemusical und das Sommerkonzert.
Capella vocalis mit 16-20 Sänger*innen und Friedenskantorei mit über 100 erfreuen sich einer großen und positiven Resonanz in der Gemeinde und weit darüber hinaus. Es werden durchschnittlich 2 kirchenmusikalische Repräsentanzen eines gemeindezugehörigen Ensembles im GoDi pro Monat angestrebt. Die Orgelmusiken am Mittwoch waren 2024 nicht ganz so gut besucht wie 2023, Fortführung 2025 ist jedoch bereits terminiert. Ein erstmaliger Auftritt des Jugendchores am 04.05.2025 lässt Hoffnung für dieses „zarte Pflänzchen“ keimen.
4x pro Jahr stattfindende Regionalkonvente aller hauptamtlichen Kirchenmusiker*innen geben Gelegenheit zum fachlichen, kollegialen Austausch und zu organisatorischen Absprachen.
Sehr belastend sind die Sorgen über strukturelle Herausforderungen und angekündigte Beschränkungen im kirchenmusikalischen Bereich des Kirchenbezirks durch die Landeskirche. Durch den KV wurde in Absprache mit dem Kantor in einem Schreiben an die Sängerinnen und Sänger der Chöre um finanzielle Unterstützung in Form einer freiwilligen Dauerspende gebeten. Diese Bitte soll auch an die Gemeinde gerichtet werden, da wir die ab Juli 2027 angekündigten Mittelkürzungen auffangen und auf möglichst viele Schultern verteilen möchten. - Der Küster und Hausmeister, Herr Dose, berichtete anschließend über seine Arbeit, die er seit 3 Jahren ausübt. Die Arbeitsaufgaben sind umfangreich und vielfältig. Die Abläufe aller Veranstaltungen sind gut verinnerlicht, so dass sinnvolle Begleitung und Zuarbeit möglich sind. Es erfolgte eine Erweiterung der Tätigkeit im Hinblick auf die Gebäudeverwaltung der Kindergärten unter Nutzung seiner vorhandenen Kompetenz als Architekt. Er hat Freude an der Zuarbeit für die Veranstaltungen und an der Zusammenarbeit mit den so verschiedenen Gemeindemitgliedern.
- Der KV dankt dem Kantor, dem Leiter des Posaunenchores und dem Küster ausdrücklich für ihre ausdauernde, selbstständige, der Gemeinde dienliche und viele Menschen erfreuende Arbeit!
- Für die Ostergrußkarte erhielt Pfrn. Deeg an der Kirchentür und per eMail erfreute Rückmeldungen.
- Hinsichtlich der Innensanierung der Michaeliskirche ist zu sagen, dass neue Fußbodenplatten für den Fußboden in der Brauthalle angeliefert wurden, die voraussichtlich ab Ende Juni anstelle schadhafter verlegt werden.
Es erfolgte die Aufarbeitung der letzten Bänke im Mittelschiff. Die Fertigstellung der Kirchenbänke auf der Westempore verzögert sich wegen Krankheit des das Projekt leitenden Firmenmitarbeiters.
Die Beschwerden über die Lautsprecheranlage werden sehr ernst genommen und mit der beauftragten Akustikfirma schrittweise bearbeitet. Wir bitten um etwas Geduld.
Leider gibt es mittlerweile sichtbare Probleme mit abblätternden Kittfugen der Buntglasfenster. Das Koordinationsteam Sanierung und unsere Architektin sind dazu im Gespräch mit der ausführenden Firma.
Beschlüsse
Der Kirchenvorstand beschließt:
- – den Haushalts- und Stellenplan für 2025 in der vom Finanzausschuss aufgestellten Fassung festzustellen und dem Regionalkirchenamt zur Genehmigung weiterzuleiten. Der Haushalt weist ein Volumen von 2.944.447 € aus und ist ausgeglichen.
- – die Kasualgebührenordnung 2025. Die Gemeinde erhebt weiterhin keine Gebühren für die dort aufgeführten Kasualien.
- – einen kirchlichen Bauantrag zur energetischen Sanierung des Gemeindehauses zu stellen. Die Entnahme der Eigenmittel in Höhe von 30.878 € erfolgt aus den Gebäuderücklagen.
- – die Genehmigung einer beantragten Bildungszeit für einen Angestellten.
- – dem Leiter des Jugendchores einen Änderungsvertrag für das erste Schulhalbjahr 2025/26 zur Fortsetzung seiner vielversprechend angelaufenen Arbeit anzubieten.
- – die Entnahme von 1.034 € aus der Rücklage „Ausstattung Gemeindebüro“ für die Anschaffung eines höhenverstellbaren Schreibtisches und eines ergonomischen Schreibtischstuhles.
- – eine Entnahme aus der Rücklage für den allgemeinen Bedarf in Höhe von 16.000 € verteilt auf die HH-Jahre 2025 – 2027, um Region II beim Erhalt einer Kantorenstelle finanziell zu unterstützen.
Infos:
- Wegen der Vakanz auf unserer 1. Pfarrstelle besuchten KV-Mitglieder zwei Vorstellungsgottesdienste in der Bethanien-KG. Es wurden die Eindrücke von den Kandidatinnen geschildert. Für unsere KG ergab sich keine Option.
Lutz Prager