Friedhof Gohlis

Foto: Friedhofsverband Leipzig

Kontakt

Lage: Friedhof Gohlis
Viertelsweg 44
04157 Leipzig
Verkehrsanbindung: TRAM 4: Haltestelle Viertelsweg / Landsberger Straße
TRAM 12: Haltestelle Gottschallstraße / Virchowstraße
BUS 80: Haltestelle Landsberger Straße / Max Liebermann Straße
BUS 90: Haltestelle Coppiplatz / Landsberger Straße
Zentrale Friedhofsverwaltung: Ev.-Luth. Friedhofsverband Leipzig
Merseburger Str. 148
04177 Leipzig, Ansprechpartner
Herr Moosdorf, Geschäftsführer
Frau Peters, Sachbearbeiterin
Telefon: (0341) 442 37 53
Telefax: (0341) 442 37 55
E-Mail: friedhofsverband.leipzig@evlks.de
Internet: www.friedhofsverband-leipzig.de
Friedhofsverwaltung: Viertelsweg 44
04157 Leipzig
Ansprechpartner: Herr Funk, Herr Hartenberger
Tel.: 9 11 07 18, Fax: 33 16 38 45
E-Mail: gohlis@friedhofsverband-leipzig.de
Sprechzeiten:
1. April bis 30. September
Dienstag und Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr
1. Oktober bis 31. März
Dienstag und Donnerstag: 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr
Darüber hinaus nach telefonischer Voranmeldung.
Öffnungszeiten Friedhof: 1. April bis 30. September: 07.00 – 20.00 Uhr
1. Oktober bis 31. März: 08.00 – 18.00 Uhr

Informationen

Eingebettet im Gohliser Ortskern befindet sich der Friedhof Gohlis. Räumlich getrennt durch den Viertelsweg unterteilt er sich in den Kapellenfriedhof und den kleineren Neuen Friedhof. Neben einer gut erhaltenen Kapelle ist vor allem der schöne alte Baumbestand mit seinen historisch gewachsenen Alleen prägend für den Friedhof. Zu erwähnen sind die Grabmale des einstigen Gutsherrn und Gohliser Ortsrichters Christian Schlippe, des Ägyptologen Siegfried Morenz sowie des Zoodirektors Ludwig Zukowsky.

Der Gohliser Friedhof gehört sowohl zur Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde als auch zur Versöhnungskirchgemeinde Leipzig-Gohlis und wird zentral verwaltet durch den Ev.-Luth. Friedhofsverband Leipzig. Die Aufgaben des Friedhofsverbandes gehen jedoch über den alltäglichen Friedhofsbetrieb hinaus. Der Verband hat unter anderem für die Bewahrung der Friedhöfe als Kulturgüter, für die denkmalpflegerische Instandhaltung von Grabmälern und auch für den Erhalt des umfangreichen Baumbestandes zu sorgen.

Jeder Mensch ist einmalig und ein Geschöpf Gottes. So sollte ihm eine eigene letzte Ruhestätte gewährt werden. Eine bescheidene, aber dennoch würdevolle Grabpflege ist auch finanzierbar. Trauerbewältigung ist einfach dort besser möglich, wo es einen entsprechenden Platz dafür gibt. Nach der biblischen Geschichte vom Sündenfall heißt es über den Menschen (1. Mose 3, 19): „Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“ Dahinter steht die ureigenste menschliche Erfahrung, dass alles menschliche Leben ohne die Früchte der Erde nicht möglich ist und am Ende der Körper des Menschen wieder zu dieser Erde zurückkehrt. Ein Friedhof stellt ein wichtiges Stück Kulturgeschichte dar. Das Andenken an vorherige Generationen ist zur Identifikation mit sich und der heutigen Zeit notwendig. Man braucht Wurzeln in der Vergangenheit, um heute das eigene Leben sinnvoll leben zu können.

(Bernd Thiele, ehemaliger Friedhofsverwalter, aus dem Gemeindeblatt 02-03/2001)